AchtVier

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AchtVier! Das steht für Hamburger Schnack und straight in die Fresse Rap Baujahr 84. Doch bis Rap und „Fizzle“ sich fanden war es ein ereignisreicher Weg. Anstatt im Studio, saß er im Gebüsch des nächstgelegenen Zugdepots, um sich wenige Minuten später ein temporäres Denkmal zu schaffen. Nach über 400 verzierten Nahverkehrs-Garnituren und Geldstrafen im fünfstelligen Bereich war es dann vorbei mit dem Aerosol-Adrenalin-Kick. Zu riskant. Etwas Neues musste her. Ein Freund, bei dem AchtVier immer Fotos und Skizzen bunkerte, hatte zufällig ein Billigmikrofon in seiner Wohnung und so kam eins zum anderen. Auch, weil Achti das DJ-, Graffiti-, und Breakdance-Game zuvor längst durchgespielt hatte. Zuerst machte er Musik mit der 187 Straßenbande, von der er sich schließlich im Guten trennte. Eine Albumtriologie von „Abstand“ über den „Aufstand“ bis zum „Wohlstand“ und schließlich die große Hommage an Graffiti und die Pöbelei in Form von „Molotov“ erschienen seit 2011. Farbe trägt er mittlerweile aber nicht mehr mit Dose auf Stahl, sondern mit der Nadel unter die Haut. Zusammen mit Said spielte er zum gemeinsamen Album seine erste deutschlandweite (Beute) Tour. Im November 2016 startet AchtVier das nächste Projekt, mit den Worten „Hamburg hat ein neues Label“ stellt er seine eigene Plattenfirma  Steuerfreimoney vor. Das erste Release des neugegründeten Labels  ist kurz darauf „Horner Corner“ von TaiMo. Dem Newcomer folgte dann ein Jahr später auch „Achti’s“ erste Veröffentlichung über SFM. Mit „Mr.F“ bringt er sein fünftes Soloalbum auf den Markt. Das ist für das Nordlicht aber noch lange kein Grund die Füße hochzulegen, für Dezember 2017 ist bereits ein Mixtape angekündigt.