AOB feat. SAID – GIB MIR DEIN G€LD

 

Die Army of Brothers kommt aus den tiefen süden Neuköllns, noch ein gutes Stück hinter dem S-Bahn-Ring. Dass ist dort wo 44 noch keine Szenebezirk ist.
AOB – Das sind Bangs, Tarit, Almani, Chapo, Haki, Abiad zumindest wenn man von den Mitgliedern der Gang redet die bisher vor dem Mikro stehen.
Sechs Junge Brüder die Ihre Erfahrungen mit dem schnellen Geld und Ihre Eindrücke im Sumpf der Großstadt in Ihren Liedern festhalten.
Mit dem Song „GIB MIR DEIN G€LD“ veröffentlichten AOB, nach „Bangs“ die nächste Videoauskopplung zu Ihrem bald erscheinenden Sampler, der komplett von JackMoe produziert wurde.

EL G – SABOR FVLS

 

El G bummelt zwischen den Welten, sammelt Eindrücke und stößt sie als musikalischen Output im Tempo einer Maschine wieder aus. Mit einer Mischung aus selbst produzierten Tracks und DJsets steht er ab 2017 für Internationale und Nationale Bookings in den Startlöchern.

Seine neuste EP „SABOR. FVLS“ lässt den Favela Sound aufleben. BaileFunk trifft dabei auf düsteren 808 Phonk, schnarrende HiHats, brasilianischen Rap,  europäischen Lean Bass und slow Trap.

Hört hier rein!

 

DAZZLE – DAS WUNDERBARE LEBEN DES DAVID N

 

Dazzle erzählt Geschichten aus seiner abgefuckten kreuzberger Nachbarschaft. Die Rede ist aber nicht von Streethustle-Stories, sondern von Anekdoten, die nicht unbedingt jugendfrei sind. Schnell, präzise und sauber rappt der BESTE-Künstler über den eigens mit echten Instrumenten produzierten Beat.

„Plus 18“ ist die erste Videoauskopplung von Dazzles kommendem Album „Das wunderbare Leben des David N“. Das erscheint am 10. März nächsten Jahres und stellt die zweite Platte des Berliners dar.

(Skinny/rap.de)

 

 

AchtVier & Said – Auf Beute Tour 2016

Der Vertrag ist ausgehandelt: AchtVier und Said machen “50/50“. Jetzt folgt der große Beutezug vom Hamburger Hafen aus bis in den tiefsten Süden. AchtVier & Said gehen auf „Beute-Tour 2016“, füllen ihre Taschen und spielen nicht nur das Material ihrer aktuellen Kollabo. Für beide ist es die erste richtige Tour abseits vom Support-Act-Dasein. Dementsprechend werden sich immer wieder „Molotov“-Duftnoten mit dem Gras-Dunst vermischen, während Said Kostproben aus seiner vorangegangenen Solo-EP „jibt“. Vom 14.04.2016 bis zum 25.04.2016 wird Beute gemacht. Tickets gibt es für 15 Euro + Gebühren im Vorverkauf.

 

Dates:

Do. 14.04.2016 // Hamburg @ Kaiserkeller //

Fr. 15.04.2016 // Bremen @ Lightplanke //

Sa. 16.04.2016 // Berlin @ Bi Nuu //

Di. 19.04.2016 // Mannheim @ Alte Seilerei //

Mi. 20.04.2016 // Stuttgart @ Freund & Kupferstecher //

Fr. 22.04.2016 // Saarbrücken @ Silodom //

Sa. 23.04.2016 // Köln @ Yuca //

So. 24.04.2016 // Frankfurt @ Nachtleben //

Tickets bekommt ihr hier: http://bit.ly/1mLODLb

AchtVier & Said – 50/50

 

Zurückgelehnte Pöbelei

Meersalz und Berliner Smog, Schanzenviertel und Kreuzberger Kiez: alles „50/50“. Der Hamburger AchtVier und der Berliner Said haben sich für ein Album zusammengetan, das in erster Linie eine unbeschwerte Leichtigkeit ausstrahlt. Denn mittlerweile haben sich beide freigekämpft von lästigen Straßenangelegenheiten, um sich vollends auf ihr kreatives Potenzial zu konzentrieren. Dementsprechend hauen Said und AchtVier zwar noch immer mit aller Kraft auf den Tisch, erzählen ihre Banditengeschichten, drücken Sprüche und schlagen ab und an bierselig über die Stränge.

Doch der Trieb, auf den Straßen Mist zu verzapfen, ist längst abgeebbt. 50/50 versprüht trotz rotziger Attitüde gute Vibes und beschwört auf unverstaubte Weise den Geist von HipHop herauf.

Freigeist bleibt Freigeist

Nicht immer lief alles so glatt. Said, Sohn eines syrischen Vaters und einer deutschen Mutter, wuchs unter strenger Kontrolle auf. Regeln wurden schnell zum größten Reizfaktor für ihn. Oft riss er von zu Hause aus, landete in verschiedenen Heimen und verabschiedete sich genauso schnell wieder. Seine Jugend verbrachte er größtenteils auf der Straße zwischen Wedding und Marzahn, verkaufte im immer größeren Stil klebrige grüne Knollen und landete irgendwann im Knast. Dort lernte er Kalusha kennen, der ihn schließlich zum Rappen brachte. Es folgte eine Menge schnelles Geld, willkürlich zusammengekauftes Equipment und ein unter anarchischen Bedingungen zusammengeschustertes Album mit Partner Jom. „Alles oder Nichts“ wurde 2007 über Aggro Berlin veröffentlicht, war der erste Karriereschritt für Said und gleichzeitig selbst für das Label mit dem Sägeblatt zu hart. Es ist bis heute ein Untergrundklassiker.

Vier Jahre sollte es danach dauern, bis 2011 „Said“, das Debütalbum, gefüttert mit Gossen-Geschichten und Emotion veröffentlicht wurde. Es folgt eine Episode mit dem eigenen Label Hoodrich. Seitdem konzentriert sich Said auf sich selbst, arbeitet unerschöpflich an Musik und traf auch AchtVier wieder, den er durch seine Connection nach Hamburg sporadisch kannte.

Von Stahl unter die Haut

Auch der war im rauen Hamburg der 90er das Gegenteil vom frommen Lamm in der ersten Bankreihe. Lieber saß er im Gebüsch des nächstgelegenen Zugdepots, um sich wenige Minuten später ein temporäres Denkmal zu setzen. Nach über 400 verzierten Nahverkehrs-Garnituren und Geldstrafen im fünfstelligen Bereich war es dann vorbei mit dem Aerosol-Adrenalin-Kick. Zu riskant. Etwas Neues musste her. Ein Freund, bei dem AchtVier immer Fotos und Skizzen bunkerte, hatte zufällig ein Billigmikrofon in seiner Wohnung und so kam eins zum anderen. Auch, weil Achti das DJ-, Graffiti-, und Breakdance-Game zuvor längst durchgespielt hatte. Zuerst machte er Musik mit der 187 Straßenbande, von der er sich schließlich im Guten trennte. Eine Albumtriologie von „Abstand“ über den „Aufstand“ bis zum „Wohlstand“ und schließlich die große Hommage an Graffiti und die Pöbelei in Form von „Molotov“ erschienen seit 2011. Farbe trägt er mittlerweile aber nicht mehr mit Dose auf Stahl, sondern mit der Nadel unter die Haut.

Brüder im Geiste

Immer öfter tuckerte er seit Mitte 2015 zu seinem Berliner Kumpel Said. Zuerst, um einen Tourtrack aufzunehmen, dann eine Tour EP. Aus der wurde schließlich ein ganzes Album, dass die geballte Ladung Hamburger und Berliner Kiezpower vereint. War es zu Zeiten von Aggro Berlin noch undenkbar, dass Rapper aus beiden Metropolen intensiven Austausch pflegen, klingt 50/50 jetzt so, als gäbe es kein harmonischeres Team als Achti und Said. Raue Sprache, Schlitzohrigkeit und Anekdoten aus wilderen Zeiten zwischen Knast, Suff und Schlägerei werden humoristisch aufgearbeitet und klassisch untermalt. BoomBap, Bum Tschak. Trockene Drums, peitschende Snares. Modernisierte Vibes von damals aus der Feder von KD Supier, Jambeatz, AT Beatz und Finnstrumental. Außerdem gesellten sich Harris, Crackaveli, Osama und Herzog zu den beiden ins Studio und trugen ihr übriges bei, zu einem Straßenrapalbum, das auf die Kacke haut, ohne destruktiv zu wirken. Ein angenehmer Gegensatz zu kindischen Streitereien im Rapgeschäft, denn die haben beide nicht nötig. „50/50“ ist dabei keine Berlin- und keine Hamburg-Musik. „50/50“ ist Said & AchtVier-Sound.

Distributionz (Lmtd. Boxset, T-Shirt Gr. M-XXL)
http://bit.ly/1WqdW2k

 

 

IAM$ANI. x Yunis – LIVRE

 

Dont Die Veteran Yunis und sein Partner am Beat IAM$ANI. vereinen mit ihrer Single  – LIVRE – düsteren Bass und Grime.

Aus dem Untergrund in Berlin in die weite Welt sind wir gespannt was 2016 bei diesen  beiden Künstlern so entsteht.

GEBRÜDER KERZ – SCIENCE-FICTION

 

Den Gebrüdern war der Sound auf auf „Science-Fiction“ auf ihrer kürzlich erschienenen EP „Wieder Zuhause“ wohl alleine noch nicht trippy genug, deswegen liefern sie jetzt auch noch was fürs Auge. Im Video zum Track rauschen die beiden Kosmos und nehmen die Zuhörer gleich mit, gebt euch!

 

Juju & Said – Berliner Schnauze

 

„Es gibt viele Städte da draußen aber keine davon ist wie meine“ – Said und Juju liefern mit „Berliner Schnauze“ wie gewohnt ab und bringen die Hymne für alle irgendwo zwischen Mehringdamm bis O-Platz und darüber hinaus.

Wie es sich für eine ordentliche Straßenrap-Hymne gehört kommt dazu direkt das passende Straßenrap-Video in dem die beiden mit gesamtem Mob in der Gneisenaustraße einlaufen und das Jahr mit einer dicken Ansage des Berliner Rap Untergrunds über ballernde Drums und drückende Horns beenden.

Typisch Berliner Schnauze werden die beiden so schnell nicht aufhören Ansagen zu verteilen und man darf auf einiges im neuen Jahr gespannt sein.

 

MRJAH – Z – EP

 

Die erste Solo EP „Z“ von MRJAH ist eine Hommage an den weltbekannten Manga Dragon Ball Z von Akira Toriyama, der die Jugend der beiden Freunde geprägt hat. DBZ mit (EDM) Trap zu vertonen liegt nicht fern: bei beiden spielt Energie eine große Rolle. Die Tracks laden sich auf und explodieren in heftigen Drops. Aus dem Anime gesampelten Stimmen, Energieladungen und Schreie tragen zur Atmosphäre bei; Sounds aus Kämpfen und Explosionen eignen sich als Rises und Crashs. Die Lieder erzählen jeweils eine Geschichte, sodass die Fantasie wild spielt, wenn als Kenner die Musik mit den Titeln assoziiert wird.

Musikalisch lassen die beiden Berliner den Sound ihrer lokalen Club Kultur einfließen. Es entsteht eine Symbiose zwischen Four-to-the-Floor Kicks, minimalistisch wiederkehrenden Elementen, trance-mäßigen Vibes, und Trap-Drops, den charakteristischen Snare Rolls, Hi-Hat Fills, wie auch den tiefen 808 Bässen.

 

Gebrüder Kerz – Wieder Zuhause – EP

 

„Gebrüder Kerz“ das sind Rapper „SMS“ und Produzent „JackMoe“. Nach ihrem 2010 veröffentlichten Debutalbum „Kurzmitteilung“ schließen die Beiden mit „Wieder Zu Hause“ am organischen und smoothen Sound des Vorgängers an. Zwar hat Sammy seine Wurzeln in Marokko und Giacomo in Argentinen und doch sind die „Gebrüder Kerz“ Söhne Schönebergs. Außerhalb der Hauptstadt ist der Bezirk seit Aggro Berlin jedem Raphead ein Begriff. Für Berlin jedoch spielt „Beauty Hill“ eine zentrale Rolle für die HipHop-Geschichte der Stadt. Hier lernten sich Giacomo und Sammy kennen und in ihrer gemeinsamen Wohnung entstanden die „Gebrüder Kerz“ und ihr erstes Album „Kurzmitteilung“.

Mit der „Wieder Zuhause“ EP geht es zurück in die Homebase mit vertrautem Gebrüder Kerz Flavour. Der Titeltrack ist gleichzeitig die erste Videoauskopplung und transportiert ideal den Vibe der Platte. Bei „Mehr Davon“ zeigt Sammy die Perspektive eines Minimalisten der trotzdem das Leben in vollen Zügen genießen will. SMS beobachtet seine Umwelt bis ins Detail. Auch den negativen Teil sieht er als notwendigen, ja essentiellen Bestandteil seines  „El Barrios“ und damit seines Lebens. Den ruhigen, teils lethargischem Flow von SMS vergolden JackMoe mit Beats à la Neunziger: eine Palette von jazzigen Klaviersamples bis zu hypnotischen Orgelsamples mit Vocals. Die Schöneberger nehmen den Hörer auf „Sci-Fi“ mit auf eine Reise durch den Kosmos. Ab in den Raumanzug, Helm auf und anschnallen. Die Gebrüder heben ab.